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Tagebuch - Februar 2013



4.2.2013 Dritte Einheit
mit Trab Beginne mit Bodenarbeit, diesmal nicht mit im Gleichschritt gehen, sondern er soll sehen, dass es noch andere Lösungen als vorwärtsgehen am Boden (worauf ich bisher aus war) gibt. Also : Antippen mit der Hand/den Fingern an der Brust: zurück. Geht gut, Lob. Alles mit der Hand statt mit der Gerte, wie ich es bei jedem anderen Pferd nehmen würde, damit keine alten Assotiationen hoch kommen. Seitwärts, tippe an Gurtlage und hinterem Bauch mit zwei Händen: Versteht er nicht, zu schwierig. Also aufschlüsseln: erst hinten, Hinterhandweichen kennt er, also Lob. Dann Schulter, das ist schwieriger. Auch ein rückwärts Schritt wird gelobt, hauptsache er weicht jetzt anfangs aus. Dann klappts auch mal so halbschief seitlich. Hat er das auf beiden Händen gemacht, Lob, neues Programm: Antreten und stehenbleiben. Klappt im Schritt-Halt super, besser könnte es nicht sein. Fast schon ohne Stimme, nur auf mein Antreten/Stehenbleiben hin. Dann Küsschen-Geräusch: Er trabt super engagiert an! Tolles Lob, das gleiche nochmal, wieder superfleißig voran. Auf beiden Händen, perfekt. In den Sattel: Wieder sagen: Bitte stehenbleiben! Das ist ein gutes Zeichen, dass er sofort los will, zeigt es mir doch, dass er das mit dem Vorangehen verknüpft hat: Das will ich anscheinden von ihm. Dennoch soll er nicht von sich aus los gehen. Anreiten klappt gut, an der langen Seite wird er mir zögerlich. Ich merke: Es ist zu früh, um lange Strecken zu verlangen, und lang ist für Bliki schon eine kurze Seite, eine halbe lange Seite. Mache mir einen Plan: Er soll jetzt noch voran gehen, weil ich die übung abbrechen will und nicht er. Dennoch muss ich darauf achten, ganz viele Unterschiede im Tempo zu machen. Es kommt darauf an, dass er zündet, und nicht, dass er lange Strecken macht. Nur so wird er seinen Fleiß wiederentdecken. Also übe ich Schritt-Halt, Schritt-Halt. Das klappt. Danach antraben-Schritt-Halt. Klappt auch, aber ist mir noch zu zögerlich nach ein paar Tritten. Ich will dieses engagierte vorantreten, dass er an der Hand beim Antraben zeigt. Einmal kommt er auch wieder so richtig ins Stocken, auf dem Mittelzirkel im Schritt. Ich muss stets hoch konzentriert sein, um es nicht dazu kommen zu lassen, dass er in das alte Muster fällt, um zeitig genug die Lektion zu wechseln, zeitig genug zu loben und den Moment abzupassen, der noch gut ist, bevor er einen Fehler macht. Wenn er dann beginnt zu stocken, wie iin dem Moment auf dem Zirkel, treibe ich erst mit Bein und Stimmhilfe. Aber nicht zu viel – stockt er weiter, nehme ich seinen Kopf herum, um ihm diese Entscheidung zum Stocken so unbequem wie möglich zu machen. Er muss in eine Hinterhandwendung gehen, und ich lasse ihn so früh wie möglich wieder da heraus, wenn ich merke: Der geht voran. Er kennt dieses Lösungsmuster vom Boden, da habe ich das anfangs erarbeitet. Klappt gut, man muss aber sehr schnell sein. Um das Antraben, das engagierte Antreten zu üben, steige ich ab um die Verknüpfung Bodenarbeit-Sattel mehr zu bekommen. An der Hand lasse ich ihn auf Küsschen-Geräusch antraben, zweimal hintereinander, schnell hintereinander und lobe ausgiebig, weil er das wirklich wieder super gemacht hat. Dann im Sattel: Küsschengeräusch, antraben: genauso gut! Prima. Absteigen, Lob vom Boden, Pause an der Hand. Er soll sich das merken. Von der Wegstrecke her haben wir an der Hand und im Sattel vielleicht je einen dreiviertel Zirkel gemacht. Das ist wichtig: es muss schnell gehen. Ich mach das noch auf der anderen Hand, erst wieder am Boden, lob, dann in den Sattel. Ich steige ab, lobe, Stunde zuende. Denn wenn er so engagiert antritt, muss er wissen: das war richtig gut. Er macht richtig Spass, weil er langsam mitmacht, sich das Lob abholen will. Und das ist das Ziel: das er wieder will. Ich glaube, dass ich um den Galopp zu erarbeiten, den erst mal an der Longe haben muss. Ich brauche immer die Verknüpfung Boden-Sattel, um genug Knöpfe installiert zu haben, die ich drücken kann und nicht in alte Fahrbahnen seinerseits zu kommen. Und ich reite den vielleicht noch zwei Mal, und dann lasse ich ihn wieder eine Woche nachdenken. Das war gut letztes Mal, glaube ich, dass er nach den ersten drei Mal so lange Zeit hatte.


2.2.2013 Zweite Einheit mit Trab - gut, wichtig aber: ich merke ich muss kürzere Episoden reiten, mehr Übergänge, sonst rächt es sich irgendwann (er darf nicht ins Stocken kommen). Außerdem kann ich den Vorwärtsdrang nur über Übergänge entwickeln, übers Antreten, und nicht über Strecke machen. Dabei meine ich mit Übergängen wirklich kurze Stücke: Antreten lassen, paar Tritte, genug, aber direkt wieder: Antreten lassen, paar Tritte, gut. Lieber eine Pause mit Reiter am Boden geben als irgendwie daherlatschen zu lassen, denn dann besteht wieder die Gefahr, dass er parkt, ohne dass ich das will -




 

 

 

 

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