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Kopermolen, Vaals, Netherlands

Eröffnungsrede von Susanne Anemüller.

„Kunst zum Beispiel“ ist der Titel dieser Ausstellung

„Kunst zum Beispiel „ ist auch der Name einer Initiative, bestehend aus den drei Künstlerinnen Jos Ehlen, Gabriele Prill und Lia van Ham. Sie haben diese Gruppe gegründet, um ihre Kunst unabhängig von Galerien auszustellen. Dafür nutzen Sie verschiedene Örtlichkeiten. Normalerweise gehört zu ihrem Konzept, dass sich im Rahmen der Ausstellung auch ein soziales Projekt präsentiert und sie laden zu diesen Ausstellungen auch immer einen Gastkünstler ein. Ein soziales Projekt haben wir bei dieser Ausstellung nicht dabei, wohl aber einen Gastkünstler:

Dietmar Gubin
Dietmar arbeitet seit 1989 als Fotograf. Zunächst ist er im Bereich der Industrie- und Werbefotografie tätig. Im Lauf der Zeit verlagerte er seinen Schwerpunkt auf Kunst- und Ausstellungsfotografie. Bei der Dokumentation von Ausstellungen liefert er atmosphärisch dichte fotografische Eindrücke der Ausstellungssituationen.

In seiner künstlerischen Arbeit entstehen Lichtobjekte. Auf den ersten Blick lassen Sie an Lichtreklame denken. Aber Lichtreklame ist auffallend, mit einem Blick zu erfassen. Das sind die Lichtobjekte von Dietmar nicht. Ausgangsmaterial seiner Lichtobjekte sind natürlich Fotos. Diese sind aber keine sezierenden, akribischen Abbildungen der Realität, wie wir sie normalerweise von der Fotografie her kennen. In den Lichtobjekten finden wir Collagen, Makro aufnahmen oder Detailansichten, ungewohnte Perspektiven, die die Gegenstände sozusagen chiffrieren. Man hat das Gefühl, das Dietmar die sichtbare Welt durch seinen inneren Chiffrierapparat laufen lässt. Das Ergebnis ist eine geheimnisvolle, poetische Fotokunst, beinahe eine fotografische Malerei, die zum Entdecken einlädt.

Dietmars Intention bei den Lichtobjekten ist es, eine Art Fenster zu schaffen. Diese Fenster bieten aber keine realistische Aussicht, sondern eigentlich eine Einsicht und Fragen an das innere des Betrachters. Eine Aus- oder Einsicht, von der man genießen kann und die herausfordert, um über das Gesehene nachzudenken.

Susanne Anemüller, Lemiers (www.stahlobjekte.de)


Dietmar Gubin
als Gastkünstler in der Ausstellung von Kunst zum Beispiel in den Kopermolen, Vaals , Niederlande

Vom 11. März bis 29. April stellt Kunst zum Beispiel in den Kopermolen in Vaals, Niederlande aus.
Diesmal ist Dietmar Gubin als Gastkünstler geladen. www.livetracks.de

Die Vernissage ist am 11. März um 15 Uhr.
Susanne Anemüller hält die Einführung.
www.dekopermolenvaals.nl

Kopermolen, Vaals, Netherlands
From March 11th throug April 28th 2012, Art for Example at the Kopermolen, Vaals, the Netherlands.
www.dekopermolenvaals.nl

Guestartist: Dietmar Gubin
www.livetracks.de
Opening: March 11th at 3 p.m.

Tentoonstellingen van Kunst zum Beispiel

Kopermolen, Vaals , Niederlande
Van 11 maart tot 29 april 2012 exposeert "Kunst bijvoorbeeld" in de Kopermolen in Vaals , Von Clermontplein 11
Ditmaal is Dietmar Gubin als gast-kunstenaar uitgenodigd. www.livetracks.de

De opening is op 11 maart om 15 uur.
Susanne Anemüller opent de tentoonstelling en Zyxcban Wolfs speelt cello.www.dekopermolenvaals.nl

Die Künstler ------ De kunstenaars ---- The artists -------

Jos Ehlen www.josehlen.nl
Lia van Ham www.liavanham.nl
Gabriele Prill www.Gabriele-Prill.de




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Anfragen & Datenanforderung bitte an:
records@livetracks.de




"Freemedia" - aus "um 2014"
beleuchtete Box, ca. 35x70 cm
Holz, C-Print, Leuchtstoff





"Lichtfall" - aus "um 2014"
beleuchtete Box, ca. 35x70 cm
Holz, C-Print, Leuchtstoff




"Blendensprung" - aus "um 2009"
beleuchtete Box, ca. 35x70 cm
Holz, C-Print, Leuchtstoff




"Heilbar" - aus "um 2015"
beleuchtete Box, ca. 35x70 cm
Holz, C-Print, Leuchtstoff

 

 

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Photographie by lighttune.com



Die Ausstellung umfasst eine Fotoauswahl der Ausstellung "Rheingold - Shinkansen". Siglinde Kallnbach beschäftigt sich seit ihren ersten Japan-Aufenthalten in den achtziger Jahren mit dem "Eigenen im Fremden" und interkulturellen Vergleichen. Die Künstlerin zeigt analoge Entsprechungen in verschiedenen Kulturräumen auf und die gleichzeitigen formalen und äußerlichen Unterschiede: Das "Prinzip Stadt" mit seinen Verkehrssystemen funktioniert zwar weltweit überall gleich, und dennoch spüren wir beim Besuch fremder Städte den Eigenarten in der Historie nach, den Baudenkmälern und folkloristischen Überlieferungen. Es sind besonders die traditionellen Feste, die überall internationales Publikum anlocken und die von den Außenstehenden oft sogar als eine Chiffre für eine "typische" kulturelle Eigenart begriffen werden: Dazu zählt in Deutschland der Karneval, in Nordjapan das Nebuta-Fest. Fotos von Festen werden ergänzt mit Alltagsszenen, Landschaften, historischen bzw. modernen Gebäuden und Stadtsituationen in Deutschland und in Japan. Katalog "Rheingold - Shinkansen", Salon Verlag Köln, 2007,Kallnbach thematisiert im zweiten Teil "CUTS" ihre Krebsebserkrankung: Fotoarbeiten aus der ersten akuten Phase der Krankheit im Jahr 2000, Arbeiten aus dem Jahr 2007, in dem sich die Künstlerin drei krebsbedingten Operationen unterziehen mußte, bis zu aktuellen Arbeiten von 2008. Sie spiegeln emotionale Extremsituationen wider, haben mit Schmerz und Trauer zu tun, mit Verlusten, aber auch mit Solidaritätserfahrungen und mit der Freude über erfahrenen Trost. Mit dabei ist ihr internationales Kunstprojekt "a performancelife". Seit 2001 sammelt sie Empathie- und Solidaritätsbezeugungen für Krebskranke. 2009 werden alle Beiträge in eine große abstrakte Form transformiert. Von der Vorgehensweise her vergleichbar dem Vorgängerprojekt "Wunschspur-Wishingtrack 1999-2001", bei dem Kallnbach über 4000 weltweite Zukunftswünsche in eine 460m lange abstakte Spur transformierte. www.a.performancelife.com, www.siglinde.kallnbach.de, www.wishingtrack.com, www.wishingtrack.de Siglinde Kallnbach: "Lebenskunst" in: "Jede Neunte - Frauen berichten von ihren Erfahrungen mit Brustkrebs", ISBN: 39369370709, Orlanda Verlag 2003 Eröffnung: 26.09.08, 20 Uhr mit einer Performance der Künstlerin.